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Die Kunst Wunderschönen Reparierens

REPARATUREN MÜSSEN NICHT UNBEDINGT VERSTECKT WERDEN

Woolfiller

„Erst  wenn etwas kaputt ist,“ sagt Klopper, „haben Menschen den Mut, etwas Neues zu wagen.“

Helen  Klopper kreierte Woolfiller als Teil einer Museumsausstellung über  Nachhaltigkeit. Die Aktion war ein voller Erfolg. Nachdem viele Menschen  fragten, wo man es kaufen könne, erstellte Helen entsprechende Sets (die wir  so sehr mögen, dass sie es auf unsere „Liste für alternative  Weihnachtsgeschenke“ schafften).

Woolfiller  macht sich die natürlichen Eigenschaften von Wolle zunutze. Sie besitzt  kleine Schuppen, die sich öffnen, wenn man mit der Nadel hineinsticht … und  sich automatisch wieder aneinander hängen. So entstehen zusammenhängende  Fasern, wo vorher noch ein Loch war. Das ist „einfach, nachhaltig und  überzeugend.“

Das ist  nicht nur eine praktische Lösung für schwer zu flickende Löcher in Textilien,  sondern auch überaus kreativ. Die meisten Woolfiller-Kunden entscheiden sich  nicht für übereinstimmende Farben. Sie entscheiden sich bewusst für andere  Farbtöne und machen aus ihren Kleidungsstücken faszinierende Unikate.


Keramik klammern 

Das Klammern von Keramik stammt aus einer Zeit, in der die Not groß und  Sparsamkeit wichtig war. Für die meisten Menschen gab es die Option einfach  nicht, Haushaltsgegenstände wegzuwerfen.

Überall  auf der Welt reparierten Schmiede zerbrochene und abgeschlagene Keramik mit Metallklammern. Dafür wurden kleine Löcher gebohrt, so dass die Klammern die  einzelnen Stücke zusammenhalten konnten. Klebstoff wurde nicht benötigt.

Zwar kommen diese Antiquitäten im „Frankenstein-Look“ daher, sind aber immer einzigartig - und häufig sogar wunderschön. Andrew Baseman’s Blog Past Imperfect dokumentiert spektakuläre Funde und seine Leidenschaft für die häßlichen Entlein unter den Antiquitäten.


Kintsugi

Kintsugi,  so geht die Geschichte, wurde im 15. Jahrhundert aufgrund der Abscheu des  japanischen Kaisers gegen Metallklammern (siehe oben) entwickelt. Als ihm  eine mit Klammern reaprierte Teetasse gereicht wurde, befahl er seinen  Handwerkern, eine filigranere Reparaturmethode zu finden.

Zerbrochene  Keramikstücke wurden daraufhin mit Lack und Goldpulver zusammengeklebt.  Dadurch entstanden feine goldene Adern - so wie im Foto von DemysTEAfication  zu sehen.

Die  niederländischen Schwestern Gieke und Lotte von Humade haben das „neue  Kintsugi“ Reparatur-Set entwickelt. Damit können Sie Ihre Töpferwaren genauso  reparieren wie ein japanischer Kaiser!


Boro

Japan  war zur Mitte des 20. Jahrhunderts von der Armut geplagt. Bauern konnten sich  keine neuen Kleidungsstücke leisten. Ihre Lösung war Boro, was so viel  bedeutet wie Abfallprodukte zu reparieren oder etwas Neues daraus zu  gestalten. Kleidung und Haushaltstextilien aller Art wurden mit Hilfe von  übriggebliebenen, indigo gefärbten Baumwollstücken geflickt. Die  Kleidungsstücke wurden so häufig repariert - mit verschiedenen Flicken und  teils über Generationen hinweg - dass sie sich langsam in komplett neue  verwandelten. 


Paulo Goldstein

Paulo  Goldstein nimmt sich kaputte Gegenstände vor und repariert sie in  unerwarteter Weise. Das beeindruckende Resultat sind Vorrichtungen im  Goldberg-Style, die schließlich zu seinem Projekt Reparieren ist schön führten. Er erklärt: „In einer Zeit der Verunsicherung kann es durchaus  therapeutische Wirkung haben, etwas selbst in die Hand zu nehmen und die  Kontrolle zurückzugewinnen … Reparieren ist schön möchte eben dieses Gefühl  vermitteln.“


Und schließlich ... Sugru-er!

Roberto Ghiglia hat uns diese Fotos mit folgendem Titel geschickt: „Eine Tasse wie  ein Archäologe reparieren“. Wir lieben die stylischen Latex-Handschuhe und  die enorme Sorgfalt, mit der Roberto vorgeht - als wäre die Tasse tatsächlich  ein antikes Artefakt.


Und das haben wir uns selbst ausgedacht ...

Diese Vase steht schon sehr lange in unserem Büro. Die Meinungen über die Vase reichen von wunderschön bis hässlich. So oder so … dass irgendjemand (keiner  weiß, wer) die Einzelteile der zerbrochenen Vase in akribischer Arbeit mit Hilfe von Sugru reparierte, macht sie zu etwas ganz Besonderem.